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Ausstellungen im Reha-Zentrum Oldenburg seit 2011

Seit 2011 werden im Reha-Zentrum Oldenburg Kunstausstellungen gezeigt.

Hier finden Sie Informationen zu den Künstlerinnen und Künstlern, deren Arbeiten bisher zu sehen waren.

7. Ausstellung rehavue: Farbrausch und subtile Farbigkeit

Peter Knauer - Malerei

Die Malerei von Peter Knauer steht in der Tradition der geometrischen Abstraktion und basiert auf beruflich bedingte Erfahrungen bei der Gestaltung dreidimensionaler Räume.
Er experimentiert mit Farben und Formen und konstruiert so immer wieder neue, spezifisch angeschnittene Räume, in denen die Linie eine besondere Rolle spielt.
Um seine künstlerischen Absichten zu verwirklichen, entwickelte Peter Knauer in Verbindung mit der Malerei in Acryl eine besondere Technik der Collage und Decollage und fand so seine eigene Handschrift.
Die Werke sind von großer Symbolkraft und Empfindsamkeit und strahlen viel Liebe zur Präzision aus.

Bärbel Deharde, Malerei und Skulptur

Kraftvolle Farbe, warm leuchtend, intensiv, fast lodernd drängt in die Bildfläche und bespielt Leinwand, Holz oder Papier, aus heiterem Himmel. Ein Farbrausch, der leidenschaftlich der Anpassung trotzt und dem in manchen Bildern Schlick aus dem Wattenmeer hinzugefügt ist, um mit monochromen Farbtönen der explosiven Farbigkeit scheinbar Einhalt zu gebieten. Seine erdhafte Stofflichkeit schafft sozusagen „Bodenbindung“, trägt aber auch den Zauber der Metamorphose, des ewigen Werden und Vergehens in sich. Vielschichtig wie die Malerei selbst.


6. Ausstellung rehavue: Farbe ist Leben

Anita Buchholz

Anita Buchholz, Malerei

Künstlerische Ausrichtung

Meine Arbeitsweise konzentriert sich auf Malerei mit Acryl- und Ölfarben. Dabei stehen Figuren – meist Menschen – im Mittelpunkt. Mich interessieren Menschen und ihre Beziehung zueinander. Die Basis für die meisten Arbeiten bilden Fotografien, die ich häufig selber mache - nach Möglichkeit von Personen, die sich unbeobachtet fühlen um möglichst authentische Szenen zu erhaschen. Manchmal entnehme ich den Fotografien auch Teile um sie zu neuen Szenen zusammenzusetzen und damit künstliche Beziehungen und Situationen herzustellen.
Mir geht es außerdem um die Themen 'Farbe' und 'Farbauftrag' und ich suche Antworten auf die Fragestellung 'Wie exakt darf ein Bild gemalt sein?'. Dazu arbeite ich im stetigen Wechsel zwischen vertreibendem und pastosem Farbauftrag, es gibt dünne und dicke Farbschichten. Die Bilder werden spontan gearbeitet und doch so präzise wie möglich, damit der flüchtige Moment festgehalten wird und die Bilder genügend Tempo bekommen, frisch und bewegt wirken.

Hier geht es zur Homepage von Anita Buchholz.

Strandkörbe
Straßenszene Istanbul II
Freunde
Urlaubsgröße
Istanbul I
Bärbel Woitas

Bärbel Woitas, Malerei

Das Entstehen der Bilder

 

Ihre abstrakten Bilder malt Bärbel Woitas mit kräftigen Farben. Blau, grün und gelb sind die bevorzugten Gestaltungselemente der sehr expressiv angelegten Bilder. Nach der Wahl einer oder mehrerer Farben folgt auf die Beobachtung des Farbverlaufes das ordnende Gestalten mit neuen Farben und Formen.

 

Hier geht es zur Homepage von Bärbel Woitas.

1803 _ 55414
Ginko
Orange 2
Rosa
Stadtgefüge

5. Ausstellung rehavue: Vielfalt der Kunst

Reinald Szepanski

Reinald Szepanski - Malerei

Reinald Szepanski, Jahrgang 1955 lernte zunächst Schauwerbegestalter und arbeitet nun als Mediengestalter.

Seit 1995 hat er sich den bildenden Künsten gewidmet und hat von der Bildhauerei zur Malerei, vom Realismus zur Abstraktion gefunden.

Die Acrylgemälde arbeiten mit dem Spiel der Farben. Klare Linien, sanfte Übergänge und immer ist es dem Betrachter überlassen, die eigenen Ideen in der Betrachtung zu finden.

Ab 1995 besuchte Reinald Szepanski Seminare bei Ivo Gohsmann (Bildhauerei) und Theo Haasche (Malerei) und gründete 1997 die Ateliergemeinschaft diKKelinde in Oldenburg. Seit 2004 Mitglied im Bund Bildender Künstler (BBK). 2007 Eröffnung eines eigenen Ateliers in Hundsmühlen.

Technik: Acryl-Malerei auf Leinwand mit unterschiedlichsten Zusatzmaterialien
wie z.B. Sand, Erde, Spachtelmasse etc. mit Pinsel, Fingern oder Spachtel.
Ich arbeite häufig an mehreren Bildern gleichzeitig.

Thematik: Ich erlebe Farbigkeit, denn meine Bildkompositionen entstehen spontan
und völlig ungeplant. Meine farbintensiven Bilder sind meist abstrakt.
Selten, aber ungewollt werden verschwommene Horizonte sichtbar.
Die zum Teil stark aufgetragenen Materialien erzeugen Kontrast und Tiefenwirkung.
In manchen Arbeiten werden zum Abschluß kleinere Akzente gesetzt.

Weitere Informationen und Kontakt auf der Internetseite von Reinald Szepanski.

 

 

Körper
Kliff
Farbtraum

Claus Wettermann - Holzskulpturen

Zwei Objekte, geschwärztes Holz
Relief in weiß, geweißtes Holz
Claus Wettermann - Holzbildhauer

Claus Wettermann, Jahrgang 1941 hat sich bereits während seines Berufslebens als Jounalist für verschiedene Zeitungen stark mit Kunst auseinandergesetzt.

Seit 12 Jahren arbeitet er als Holzbildhauer und hat über die Impulse von bekannten Bildhauern zu seinem sehr eigenen Stil gefunden.

Die Arbeiten wirken oft zerbrechlich, das Spiel mit Balance und Harmonie ist für Claus Wettermann ein Weg, den Betrachter zum Innehalten und Reflektieren zu ermutigen.

Die im Reha-Zentrum ausgestellten Wandreliefs greifen dieses Thema auf und spielen mit der optischen Täuschung. Allerdings: Alle Reliefs sind aus einem Stück Holz entstanden. So bleibt die Frage "Wo ist der Übergang, was gibt Halt" sowohl in rein technischem Sinne als auch für Auge und Gedanken.

Das zumeist filigrane Erscheinungsbild entwickelt eine Unmittelbarkeit in der auf das Minimale reduzierten Form. Es sind die Strukturen des Materials, die es für Claus Wettermann zu verfolgen gilt. Das Material hat eine innere Struktur, die stets berücksichtigt wird. Wichtiges Thema bleibt auch bei den Reliefs Leichtigkeit und der Anschein von Zerbrechlichkeit. Der Betrachter sieht als erstes dunkle Linien, nicht gerade gezogen, aber doch klar und präsent.
Geschwärztes, geweißtes Holz und die warme Anmutung des Materials.
Das Auge bleibt --- geht mit --- ist überrascht. Es gibt keine figürliche Darstellung, keine Deutung oder Enthüllung von Natur. Es sei denn, es wäre dieses die Enthüllung der Natur des Holzes.

Weitere Informationen und Kontakt auf der Internetseite von Claus Wettermann.

 

 

Wilfried Körtzinger - Bodypaint und Fotografie

Polychrome Körperbemalung, o.T
Polychrome Körperbemalung, o.T
Wilfried Körtzinger

Wilfried Körtzinger, Jahrgang 1933 ist der Enkel des Malers Hugo Anton Körtzinger. Er hat u. a. Kunst und Architektur studiert und sich seit Ende der 60ger Jahre ganz der Kunst verschrieben. Über lange Jahre ist Wilfried Körtzinger selbst als Dozent an verschiedenen Hochschulen tätig gewesen.
Er hatte die ersten persönlichen Berührungspunkte zur Kunst bereits während seines Studiums zur Architektur und Städteplanung. Ab dem Ende der 60iger Jahre wurde Körtzinger Kunsterzieher und Werklehrer, seit Anfang der 70iger Jahre erhielt er regelmäßig Lehraufträge an verschiedenen norddeutschen Universitäten.

In seinem künstlerischen Frühwerk ist er stark geprägt von den akademischen Lehrmeistern, das große Thema ist die Auseinandersetzung mit inhumaner und umweltzerstörender Stadt- und Landschaftsplanung.

Sein zweites großes Schaffensthema ist die Gruppe der ‚Körperlandschaften‘. In der Kombination aus klassischem Akt und Bodypaint entstehen mit Hilfe der Analog-Fotografie ganz eigene Kompositionen. Eine Auswahl dieser Bilder ist hier zu sehen. Wenn Sie die Bilder ansehen, werden Sie sich fragen, wie sie wohl entstanden sind. Zunächst entsteht ein großformatiger gemalter Hintergrund. Ein Modell erhält eine korrespondierende Körperbemalung und Hintergrund wie Akt verbinden sich zu einer neuen Bildwirklichkeit.

Bei der handwerklichen Erstellung der großformatigen Farbzüge im eigenen Fotolabor kommen zusätzlich Filtertechniken zum Einsatz. Alle Bilder sind analog fotografiert und nicht digital bearbeitet.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite Wilfried Körtzinger

 

Eine Möglichkeit, die Welt zu sehen. 4. rehavue 2014

Barbara Habermann und Lioba Müller

Barbara Habermann, Malerin
Schwarzer Berg, Collage, Acryl
Lioba Müller, Fotografie
Das Tote Meer

Die beiden Künstlerinnen haben zusammen ein Projekt für das Reha-Zentrum erarbeitet. Die Fotografien von Lioba Müller dienen als Inspiration für die Malerei von Barbara Habermann. Stimmungen, Lichtwürfe, Formen werden umgesetzt und die Bilder in Gruppen zusammen ausgestellt. Die Entdeckung der Welt auf ganz unterschiedliche Weise.

 

Wie sieht die Malerin die Landschaft, die für die Fotografin ihre eigene Aussage gefunden hat? Lioba Müller und Barbara Habermann haben ihr gemeinsames Projekt „Horizontal-Vertikal – Bergundtal“ genannt. Berge kennt jeder – und trotzdem sind sie überall anders, geben Täler überall andere Blicke frei. Wie frei ist der Blick von Fotografin und Malerin? Gemeinsam finden Lioba Müller und Barbara Habermann eine Möglichkeit der Kommunikation: Sei es über die Farbgebung und den Bildaufbau, sei es über die Strukturen oder Linienführung oder aber durch Licht und Stimmung. Ähnlichkeiten sind gewollt! Und dienen der Einladung, die Blicke immer wieder schweifen zu lassen.

 

HORIZONTAL VERTIKAL BERGUNDTAL

! Berge – fast überall. Und fast überall anders. Genau wie Täler.

In dieser Ausstellung BERGUNDTAL stellen Barbara Habermann (Malerei) und Lioba Müller (Fotografie) ihre Arbeiten gegenüber, Landschaften ausunterschiedlichen Gegenden, von unterschiedlichem Abstraktionsgrad.

! Islandgletscher, Fjord und grüne Hügelkette treffen auf die schottischen Highlands, das Tal des Niagara River oder die Spiekerooger Küstendünen.  Ein Chinesischer Berg steht neben der Western Wall und der korsischen Zitadelle. Ähnlichkeiten sind nicht rein zufällig, sie sind absichtlich. Manchmal entsprechen sich Farbgebung und Bildaufbau, manchmal Strukturen und Linienführung, manchmal das Licht und die Stimmung.

! Immer möchten wir Sie einladen, den Blick zwischen den Bildern schweifen zu lassen, um Entsprechendes und Einzigartiges zu entdecken. Aha! Ach ja - „Wussten Sie schon, dass die Alpen einen ganz erbärmlichen Anblick bieten, wenn man sich die Berge einmal wegdenkt?“ (Loriot)

 

Susanne Barelmann - Fotografie

Susanne Barelmann, Fotografie
Zentriert 5, Fotomontage

Unter dem Titel 'Zentriert' zeigen die Fotomontagen von Susanne Barelmann neue Blickwinkel auf die uns umgebende Welt. Ein Auswahl an Bildern  ist ab jetzt im Reha-Zentrum zu sehen.

Susanne Barelmann legt in Ihrer Fotografie mehrere Elemente übereinander. So lassen sich bekannte Bilder wiedererkennen, aber es entstehen auch neue Eindrücke, verfremdete Effekte und daraus andere Perspektiven. So wird der Lebensraum zu unserer Welt.

Ihre Fotomontagen zeigen unterschiedlichen Zeit- und Raumebenen, die sie zu einem neuen und gegenwärtigen Raumgefüge zusammensetzt. Ihr Interesse gilt den Räumen der Vergangenheit, die zu Gegenwartsräumen konstruiert und montiert werden. Die Vergangenheit beschreibt Barelmann durch ihre Fotomontagen als ein Verharren im Raum der Gegenwart.

 

 

 


3. rehavue: Fremde Welten im Reha-Zentrum Oldenburg: Ute Meyer, Malerei und Peter Hoeltzenbein, Fotografie, 2013

Ute Meyer - Notturno3
Peter Hoeltzenbein - Scapolamin_hydrobromid

Die Malerin Ute Meyer lässt sich von Musik inspirieren und setzt Töne in Farben um. Die Farben fließen leise und inspirieren zu Gedankenreisen.

Peter Hoeltzenbein experimentiert eine Menge mit seinen Bilder. Alle Bilder entstehen durch den direkten Einsatz der Kameratechnik. Es gibt keine Montagen oder Bildbearbeitungen.
Die fremde Welt der Kristalle war ein besonders faszinierender Teil der Ausstellung.


2. rehavue: Ingrid Freihold und Katja Flieger - Ausstellung 2012

Ingrid Freihold, Gipfeltour
Ingrid Freihold, Paarweise
Katja Flieger, Zeichen

Die Malerei von Ingrid Freihold greift zurück auf kalligraphische Techniken. Situationen und Momente werden in sehr reduzierten und dennoch eindeutigen Linien wiedergegeben und lassen eine Menge Spielraum für eigene Assoziationen.

Mit reduzierten Farben und oft breiten Pinselstrichen entstehen Bilder zwischen Kalligraphie und Karikatur.

Katja Flieger spielt in Kollagen und Installationen mit dem bekannt Unbekannten. Zeichen und Bilder erscheinen in überraschenden Maßstäben und stellen vermeintlich Bekanntes in Frage.


1. rehavue: Uly Niemann Malerei und Sabine Bley, Fotografie

Sabine Bley, Louvre
Sabine Bley, Arc de Triomphe
Uly Niemann, O.T. 2008
Uly Niemann, Labyrinth

Das Format rehavue ist neu im Reha-Zentrum Oldenburg. In unregelmäßigen Abständen werden die Ausstellungen wechseln, die im Foyer des Hauptgebäudes und in den Glasgängen des Funktionstraktes zu sehen sind.

Das Reha-Zentrum will ein Ort sein, an dem Oldenburger Kunst zu Hause sein wird. Die Patienten haben die Möglichkeit, andere, entspannende Eindrücke zu sammeln.

Aber auch Besucher aus Oldenburg und Umgebung sind herzlich willkommen, die Kunstprojekte zu sehen, wozu auch die langen Öffnungszeiten des Hauses einladen. Die Ausstellung im Reha-Zentrum hat auch das Ziel, ein ganz persönliches Interesse an Bildern zu wecken. Kunstkenntnisse spielen dabei keine Rolle.
In Zusammenarbeit mit dem BBK e. V. (Bund Bildender Künstler e. V.) Oldenburg und einer Jury werden für die jeweilige Ausstellung zwei Themen bzw. Künstler ausgewählt.

In der ersten Ausstellung rehavue präsentieren Uly Niemann, Malerei und Sabine Bley, Fotografie Ihre Arbeiten. Beide Künsterlinnen arbeiten auf sehr unterschiedliche Weise. Während Uly Niemann abstrakte Bilder malt, öffnen die Fotos von Sabine Bley immer eine weitere Ebene, die es zu entdecken gilt.