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Das Peer Review-Verfahren

Die Rentenversicherungsträger unter der Federführung der LVA haben im Jahr 1999 eine Struktur zur Erfassung und zum Vergleich der Qualität in Reha-Kliniken geschaffen, das Peer-Review-Verfahren. Dabei werden Arztbriefe nach einer Checkliste analysiert, um die verschiedenen Dimensionen der Prozessqualität in einem Rehabilitations-Verfahren zu bewerten.

Als „Peer“ wurden führende Fachärzte der verschiedenen Kliniken in der Bewertung von Arztbriefen nach einem strengen Punktekatalog geschult.

Alle Kliniken des Rehabilitationszentrums stellen Peers dieses Verfahrens.

Die Ergebnisse der Arztbriefbeurteilungen durch die Peers werden alle 2 Jahre von der DRV an das Rehabilitationszentrum Oldenburg weitergeleitet und hier analysiert. Das System dient der Kontrolle der hohen Qualität des Rehabilitationsprozesses.

Im Peer Review Verfahren ist ein Qualitätssicherungsverfahren, das Prozessqualität auf Grund anonymisierter Einzelfälle bundesweit überprüft. Beauftragt wird die Kontrolle von der Deutschen Rentenversicherung (DRV).  Erfahrene Reha-Mediziner des jeweiligen Fachgebietes (Peers) lesen die anonymisierten Arztbriefe aus anderen Kliniken. Nach einer festgelegten Checkliste werden 44 Qualitätsmerkale verifiziert. Es handelt sich dabei ausschließlich um Rehabilitanden, die in den Beruf zurückkehren könnten. In der Bewertung gibt es eine 11 stufige Skale von ‚0‘ =sehr schlecht bis ‚10‘ = sehr gut.