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Wann und unter welchen Bedingungen erfolgt eine Rehabilitation?

Es gibt verschiedene Zugangswege in die Rehabilitation:

  • Anschlussheilbehandlung (AHB)
  • Heilverfahren
  • Erweiterte ambulante Physiotherapie (EAP)


Anschlussheilbehandlung (AHB)

Fragen Sie diesbezüglich Ihren Stationsarzt oder einen Mitarbeiter des Sozialdienstes im Krankenhaus. Im Krankenhaus wird für Sie der Antrag gestellt, Sie brauchen sich nicht darum zu kümmern. Sie erfahren dann, wann Sie Ihre ambulante Anschlussheilbehandlung (AHB) oder Anschlussrehabilitation (AR) beginnen können.


Heilverfahren

Den Antrag hierfür stellt Ihr behandelnder Hausarzt oder Orthopäde. Der Antrag erfolgt entweder beim Rentenversicherungsträger oder bei der Krankenkasse. Sind Sie noch erwerbstätig, so ist meistens der Rentenversicherungsträger zuständig.

Wird der Antrag bei der Krankenkasse gestellt, so überprüft diese zunächst ihre Zuständigkeit und die Notwendigkeit. Erst dann schickt sie ein vierseitiges Formular an Ihren Hausarzt oder Orthopäden, welches er ausfüllen muss. Ihnen wird dann vom Kostenträger mitgeteilt, ob die Maßnahme genehmigt worden ist. Den Aufnahmetermin vereinbaren Sie mit uns.


Erweiterte ambulante Physiotherapie (EAP)

Wenn Sie einen Arbeitsunfall hatten, können Sie nach einer Verletzung oder Operation eine erweiterte ambulante Physiotherapie (EAP) machen. Die EAP wird von Ihrem Chirurgen (Durchgangsarzt) verordnet. Die Kostenübernahme muss von der Berufsgenossenschaft genehmigt werden. Dies können Sie selbst organisieren oder wir helfen Ihnen dabei. Kommen Sie mit der Verordnung nach Terminvereinbarung zu uns.

Wenn Sie privat versichert, bei der Polizei oder Bundeswehr sind, kann Ihr behandelnder Arzt eine erweiterte ambulante Physiotherapie (EAP) mittels Rezept verordnen. Das gilt jedoch nur für bestimmte Krankheitsbilder. Die Kostenübernahme muss von der Krankenkasse und ggf. Beihilfe genehmigt werden. Kontaktieren Sie diesbezüglich Ihre Krankenversicherung oder Beihilfestelle. Die Krankheitsbilder, bei denen eine EAP durchgeführt werden kann, finden Sie in den Beihilfevorschriften oder im Internet unter: www.nlbv.de