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Die Logopädie

Die Abteilung Logopädie im Reha-Zentrum Oldenburg besteht aus einem Team qualifizierter Mitarbeiter der Logopädie und der Klinischen Linguistik.

Bei der Behandlung und Betreuung von Patienten setzen wir folgende Schwerpunkte:

  • Durchführung störungsspezifischer Einzelfalldiagnostik
  • individuell ausgerichtete Therapie
  • Aufbau von Motivation und Selbstvertrauen im Kontakt mit Gesprächspartnern
  • Förderung der Fähigkeiten zur verbalen Kommunikation sowie dem unterstützenden Einsatz von Gestik und Mimik
  • Förderung der inhaltlichen Sprachverständnisleistungen
  • Verbesserung der Verständlichkeit der produzierten Äußerungen
  • Beratung und Training bei Störungen der Nahrungsaufnahme (Schluckstörung)
  • Einbindung und Beratung der Angehörigen
  • Berücksichtigung der individuellen (beruflichen und privaten) Lebenssituation

Generell passen wir die Inhalte der therapeutischen Maßnahmen den individuellen Bedürfnissen der Betroffenen an und berücksichtigen aktuelle wissenschaftliche Standards.

E-Mailkontakt zur Logopädie im Reha-Zentrum Oldenburg.

 

Folgende Beeinträchtigungen können in der Logopädischen Abteilung des Rehazentrum Oldenburg gezielt behandelt werden:

Aphasie:

Eine Aphasie ist eine erworbene zentrale Sprachstörung, bei der die Kommunikationsfähigkeit beeinträchtigt ist. Störungen können u.a. in den Bereichen Wortfindung, Grammatik, Sprachverstehen, Lesen und Schreiben auftreten. Im schwersten Fall können keine inhaltlich verständlichen Mitteilungen geäußert werden.

Für die Diagnostik stehen uns standardisierte, modellorientierte und hausinterne Testverfahren zur Verfügung.

In der Therapie wird linguistisches und alltagspraktisches Training in Einzel- und Gruppensitzungen durchgeführt. Dabei orientieren wir uns an anerkannten Therapieverfahren.           

Dysarthrie:

Eine Dysarthrie ist eine erworbene zentrale Sprechstörung, bei der die am Sprechen beteiligten Muskelgruppen einer Funktionsstörung unterliegen. Diese kann eine erschwerte Koordination bei der Ausführung von Sprechbewegungen und der Atem- und Stimmführung zur Folge haben. Dadurch kann eine undeutliche und verwaschene Aussprache entstehen.

Nach einer individuellen Diagnostik erfolgt ein Training zur Verbesserung der motorischen Komponenten des Sprechens. Zusätzlich dient die Förderung der Eigenwahrnehmung dem Ziel der willkürlichen Kontrolle des Sprechverhaltens.

Dysphargie:

Eine Dysphagie ist eine Schluckstörung, bei der unterschiedliche Phasen des Schluckvorganges beeinträchtigt sein können und die gegebenenfalls eine komplette Versorgung mit Sondenkost erforderlich machen.

In der Diagnostik findet zunächst die Analyse der Ursache statt. Dann erfolgt bei Bedarf eine individuell ausgerichtete Nahrungsanpassung, sowie ein Trainingsprogramm für ein physiologisch korrektes Schlucken.

Fazialisparese:

Eine Beeinträchtigung des Nervus Fazialis (Hirnnerv) hat eine halbseitige Gesichtslähmung unterschiedlicher Ausprägungsgrade zur Folge.

Neben dem kosmetischen Problem kann für den Betroffenen zudem die Nahrungsaufnahme und das Sprechen erschwert sein.

Die Therapie erfolgt je nach Schweregrad mit Massage, Eisstimulation und manuellen Techniken.

Stimmstörungen:

Im Rahmen von neurologischen Erkrankungen können Klang und Ausdruckskraft der Stimme vermindert sein. Dadurch kann sich die Stimme leise, rauh und heiser anhören.

Nach einer auditiven Analyse (Diagnostik) erfolgt die Therapie mit Maßnahmen zur Verbesserung der stimmlichen Leistungsfähigkeit (z.B. Lautstärke, Tragfähigkeit, Belastbarkeit, Klangfülle, Atemtechnik).

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