Inhalt

1997 mit Bettentrakt A und Funktionstrakt
Das Reha-Zentrum im Jahr 2008
2010: Erweiterung um den Bettentrakt B
Ein geschlossenes Bild im Reha-Zentrum Oldenburg
Das Reha-Zentrum mit der neuen Klinik für Geriatrie (rechts oben)
Das Reha-Zentrum 2014. Vorne rechts im Bild die Klinik für Geriatrie.

Entstehung des Reha-Zentrums Oldenburg

Die Entwicklung des Neuro-Zentrums im Ev. Krankenhaus sowie die Gründung des Herzzentrums im Klinikum Oldenburg 1991 machten es erforderlich, dass immer mehr Oldenburger Patienten in wohnortferne Rehabilitationseinrichtungen verlegt werden mussten und eine wohnortnahe Lösung gesucht wurde.

Die traditionell gute Zusammenarbeit zwischen den
3 Oldenburger Akutkrankenhäusern machte es 1992 möglich, dass die Reha-Zentrum Oldenburg GmbH in Trägerschaft des Ev. Krankenhauses und des Klinikums Oldenburg gegründet wurde mit dem Ziel, ein gemeinsames Reha-Zentrum zu bauen. Bei diesem Projekt handelte es sich um eine beispielgebende Zusammenarbeit, das „Oldenburger Modell“.

Im November 1997 konnte das Reha-Zentrum Oldenburg dann mit der Klinik für Neurologie sowie der Klinik für Kardiologie in Betrieb gehen. Die Klinik für Neurorehabilitation umfasste zu diesem Zeitpunkt 70 stationäre sowie 15 ambulante Behandlungsplätze, die Klinik für Kardiologie 95 stationäre sowie 15 ambulante Behandlungsplätze und 25 Betten im Rahmen des Integrierten Herzzentrums Oldenburg (kardiologische Frührehabilitation).

Das „Oldenburger Modell“ erwies sich als ausgesprochen erfolgreich und tragfähig, so dass nach einer ersten Erweiterung der bestehenden Kliniken im Jahr 2000 schon im Jahr 2004 eine Orthopädische Klinik mit 40 ambulanten Behandlungsplätzen in gemeinsamer Trägerschaft mit dem Pius-Hospital erstellt wurde. Auf diese Weise sind alle 3 Oldenburger Akutkrankenhäuser bis heute am Reha-Zentrums Oldenburg beteiligt.

Bedingt durch die hohe Nachfrage musste die Amulante Orthopädie schon im Jahr 2008 baulich um 20 weitere Behandlungsplätze erweitert werden.

Durch die gute Zusammenarbeit mit den zuweisenden Krankenhäusern und die positive Bewertung durch die Patienten wurde es erforderlich, im Jahr 2010 einen weiteren Bauabschnitt in Betrieb zu nehmen. Durch diese Erweiterung wurde die Orthopädische Klinik um 20 Betten aufgestockt, zudem wurden die Kardiologische und die Neurologische Klinik ebenfalls um je 20 Betten in ihren Kapazitäten erweitert.

Als weiteres kliniksübergreifendes Konzept im Sinne des „Oldenburger Modells“ wurde das Geriatrische Zentrum Oldenburg mit akutgeriatrischen Stationen im Ev. Krankenhaus sowie im Klinikum Oldenburg gegründet. Der 3. Teil, die geriatrische Rehabilitation, konnte dann durch einen weiteren Bauabschnitt im September 2013 mit 30 stationären Plätzen in Betrieb gehen.

Durch die beispielgebende Vernetzung von Akutkrankenhäusern und Reha-Klinik im Sinne des „Oldenburger Modells“ ist somit eine hervorragende Struktur für die Versorgung der Patienten aus Oldenburg und dem Nordwesten Niedersachsens entstanden.